Ihre Zahnarzt-Praxis in Westerstede

SOS-Tipps

Nachfolgend finden Sie unsere Tipps für den Notfall. Haben Sie darüber hinaus noch Fragen? Bitte rufen Sie uns an!

Bei Beschwerden oder dringenden Fragen außerhalb unserer Sprechzeiten, wenden Sie sich bitte an den zahnärztlichen Notdienst.

  • Bei einem Sturz ist ein Zahn bzw. ein Stück eines Schneidezahnes abgebrochen

    Kommen Sie so schnell wie möglich zu uns bzw. suchen Sie den zahnärztlichen Notdienst auf. Wir untersuchen, wie stark der Zahn geschädigt ist und ob wir ihn erhalten können.

    Falls ein größeres Stück Zahn abgebrochen ist, bringen Sie das Fragment bitte mit in die Praxis. Am besten das Stück so wenig wie möglich anfassen, falls vorhanden in eine Zahnrettungsbox legen. Falls dies nicht vorhanden ist, können Sie das Stück auch in Milch einlegen. Dennoch sollte so schnell wie möglich der Zahnarzt aufgesucht werden. Denn je eher der Zahn wieder zusammengefügt wird, desto günstiger sind die Chancen auf langfristigen Erhalt.

  • Was kann ich im Fall einer (Nach-)Blutung tun?

    Da ein operativer Eingriff (z.B. eine Zahnextraktion) immer mit einer Wunde in der Mundhöhle verbunden ist, besteht immer die Möglichkeit von Nachblutungen. Formen Sie einen Tupfer aus einem Stück Mullbinde oder einem sauberen Baumwoll-Taschentuch (zur Not auch aus einem Einmal-Taschentuch), legen Sie ihn auf die Wunde und beißen Sie vorsichtig für etwa eine halbe bis eine Stunde leicht darauf. Vermeiden Sie sportliche Aktivitäten sowie Wärme und lagern Sie beim Schlafen den Kopf in einer höheren bis aufrechten Position.

    Hält die Blutung an, setzen Sie sich mit unserer Praxis oder dem zahnärztlichen Notdienst in Verbindung. In jedem Fall sollten Sie Saugen an der Wunde, häufiges Ausspucken und Spülen vermeiden, denn dies kann die Wundheilung beeinträchtigen.

  • Was ist zu tun, wenn nach einer OP Schmerzen auftreten?

    Nach einem Eingriff ist es trotz schonenden Verfahren immer möglich, dass leichte Schmerzen auftreten. Sie sollten spätestens innerhalb von ein bis zwei Tagen abklingen. Unterstützend können Sie schmerzlindernde Medikamente einnehmen, die wir bzw. Ihr Apotheker Ihnen empfiehlt. Vermeiden Sie Schmerzmittel, die blutverdünnende Wirkstoffe, wie Acetylsalicylsäure (ASS), enthalten (z. B. Aspirin®) − sie können zu Nachblutungen führen bzw. diese verstärken.

    Sollten trotzdem nach ein bis drei Tagen stärkere Schmerzen auftreten, suchen Sie bitte umgehend unsere Praxis oder den zahnärztlichen Notdienst auf. Dies kann auf eine Infektion hindeuten, die sofort behandelt werden sollte.

  • Was kann ich gegen Schwellungen tun?

    Eine eventuelle Schwellung können Sie am Tag der Operation von außen mit feuchtkalten Umschlägen (nasser, kalter Waschlappen) kühlen. Seien Sie dabei behutsam. Wegen der Betäubung ist es möglich, dass Sie die Kälte nicht so stark empfinden.

    Gönnen Sie Ihrer Wange also zwischendurch Pausen, um sie nicht zu unterkühlen. Das gilt besonders bei Verwendung von Kühlpads aus dem Gefrierfach. Wickeln Sie diese am besten in ein feuchtkaltes Geschirrtuch ein. Als Faustregel gilt: eine Viertelstunde kühlen, mindestens fünf Minuten pausieren.

    Falls die Schwellungen länger andauern, suchen Sie bitte unsere Praxis oder den zahnärztlichen Notdienst auf.